2012 – Ein kurzer Rückblick

Ich habe jetzt eine Weile überlegt, ob ich mich an einen Jahresrückblick setzen soll oder nicht. Doch mit etwas Zeit im Rücken (und einer Flasche Wein) scheint es mir eine gute Idee zu sein. Dennoch fällt es mir schwer, einen Anfang zu finden. In diesem Jahr ist so viel passiert, dass vieles ineinander verschwimmt und ich wahrscheinlich auch keine geordnete Reihenfolge finden werde. Wobei es letztendlich auch egal zu sein scheint.

2012 war irgendwie ein besonderes Jahr. Es fingt hektisch an – Wohnungssuche, Wohnungsbesichtigungen und immer wieder die Ernüchterung. Als ich grade geglaubt habe, ich würde nie etwas gescheites finden, war sie dann auf einmal da. Ich würde behaupten es war Liebe auf den ersten Blick und bereut habe ich meinen Einzug bis heute nicht. Nicht nur ist die Wohnung toll – sie liegt auch genau in dem Viertel in das ich wollte. Auch wenn es im Sommer mal etwas lauter ist, ich bin verliebt und mir sicher, dass das auch noch eine ganze Weile so bleiben wird.

Der Schritt von zu Hause weg zu gehen ist mir recht schwer gefallen – ich bin und bleibe ein Familienmensch, aber dennoch ist es ein unbeschreibliches Gefühl für sich selber zu sorgen. Ich genieße so oft die Ruhe, die Freiheit (grade wenn ich nachts um zwei noch mal Lust auf Rührei habe) und die Unabhängigkeit.

Doch das Jahr hatte so viel mehr zu bieten. Ich glaube ich habe in den vergangen Jahren nie so viele wunderbare Menschen (wieder) kennen gelernt wie in diesem. Manchmal sind es nur flüchtige Bekanntschaften, die ein gutes Gefühl hinterlassen, aber es sind auch ein paar dabei, die einen tiefen Eindruck erzeugt haben, der bleibt. Menschen, die ich über soziale Medien (grade Twitter) kennen gelernt habe und die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte. Ich glaube durch diese Freundschaften und Gespräche habe ich so viel über mich selber gelernt, wie schon lange nicht mehr. Ich bin jedem dankbar, der dieses Jahr zu etwas besonderem für mich gemacht hat.

Leider gab es auch einige Rückschläge dieses Jahr, so ganz ohne wird es wohl nie gehen. Aber auch sie haben mir gezeigt, was mir wirklich wichtig ist und auch ein Stück weit, wie kostbar das Leben ist und sein kann. Es ist unglaublich, wie wenig bewusst wir manchmal leben und wie viel wir dadurch verpassen. Im Moment versuche ich meine kleine, innere Liste abzuarbeiten, auf der all die Dinge stehen, die ich unbedingt (noch) einmal machen möchte. Aber das ist eine andere Geschichte und kommt sicher noch einmal zu einer anderen Zeit.

Grade im Moment freue ich mich auf 2013 und bin gespannt, was es für mich bereit hält. Was auch immer es ist, ich bin zuversichtlich, dass ich weiterhin meinen Weg gehen kann – mit besonderen Menschen an meiner Seite und vielen lehrreichen Begebenheiten. Ich freue mich auf viele tolle Gespräche, Momente, mein Patenkind und ihre Schwester und… und… und…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s